Lyme-Borreliose

Marlene E. Kunold

Geboren an einem 5. März im badischen Rastatt.

Aufgewachsen bin ich dann mitten in der Natur auf einem Bauernhof „in the middle of Nowhere“ abseits vom Dorf. Unsere Nachbarn waren Hasen, Rehe, Fasanen, Mäuse, Mücken und Spinnen. Mein Vater brachte mir als Kind bei, welche Pflanzen bestimmte heilende Wirkungen haben. So gingen wir damals im Sommer Kräuter sammeln, die wir dann als Tees, Salben, Öle, Sirups und Tinkturen verwendeten. Als kleine Göre fand ich das furchtbar uncool, aber irgendwie war´s im Nachhinein betrachtet, doch alles stimmig. Und spannend, wenn auf einmal das Johanniskrautöl tiefrot wurde… die Angst vor Spinnen wurde mir verboten. Hatte ich aber. Hab ich heute noch…Natur hin, Natur her. Ich respektiere sie natürlich.

Während der Schulzeit zeigten sich bei mir erste Hinweise, die auf die Reifung eines Sprachtalents schließen ließen. Ein Gottesgeschenk, für das ich demütig danke. Ein Drittel unserer Dorfbevölkerung setzte sich aus Kanadiern zusammen.
Als Jugendliche las ich fasziniert Psychologiebücher und wollte Schauspielerin, Lehrerin oder Psychologin werden. Auf jeden Fall wollte ich immer etwas Besonderes sein und etwas Außergewöhnliches tun. Ich war anders als andere, fühlte mich immer irgendwie als Außenseiterin. Mit meiner Grundschullehrein Frau de Vries bin ich heute noch befreundet. Sie ist in meinem Leben ein ganz wichtiger Mensch. Ich danke ihr und bewundere sie. Sie war und ist mir immer ein Spiegel gewesen. Sie erzählt mir manchmal, wie sie mich wahrgenommen hat. Viele Male spendete mir das schon Trost und Mut.

Genau wie mein Vater hat sie wohl schon immer an mich geglaubt….

Mein Vater war Querdenker, Landwirt und Erfinder, mein Bruder Dr. der Physik, meine Mutter, meine Schwester und ich mitten drin im dörflichen Gefüge, das mir schon als Kind als zu enges Korsett erschien für meine Wildheit, für meine Kreativität.
Chemie und Ernährungslehre waren meine Leistungskurse eher zufällig, denn auf Umwegen war ich im „Anne Frank Frauenberuflichen Gymnasium“ gelandet. Eigentlich sollte ich eine Dekorateurlehre zu Ende bringen. Aber die Schulbank lockte mich, der Wissensdurst war stark, und so tat ich alles, um wieder zur Schule gehen zu können.
Kaum erwachsen, rief die Großstadt. Doch davor trampte ich noch einen Sommer durch Europa, erlebte wilde Zeiten, ließ mir ein Yin-Yang-Zeichen auf den Oberarm tätowieren, und bekam davon meine erste Infektionskrankheit: eine Hepatitis A. Eher harmlos, aber es war dennoch ein einschneidendes Erlebnis. Erst viel später sollte ich meine Leidenschaft für die Infektionslehre entdecken. Ein gefürchtetes und gehasstes Thema bei vielen HP-Anwärtern, doch meine Begeisterung und mein Wissen über Infektionen schleusten mich durch die mündliche Amtsarzt-Prüfung, denn natürlich gab es auch „Fangfragen“ zum Thema Infektionen.

Als 20-Jährige kam ich in die große Stadt. Nach Berlin. Denn das katholische Dorfleben brachte mir als „junge Wilde“ mehr Ärger als Freude ein. 15 Jahre lebte ich dann in Berlin, wo ich nach einigen Jahren der Suche Spiritualtität entdeckte, viel lernte über ganzheitliche Heilweisen, und mich während der Zeit als Chefin meiner PR-Agentur Sister Right Promotion entschloss, die Ausbildung zur Heilpraktikerin zu absolvieren. In der Zeit moderierte und produzierte ich in Teamarbeit in Berlin eine TV-Musik-Sendung namens „Riff Rough“, schrieb Artikel über Popmusik und las Bücher über Gesundheit. Naturheilkundliche Sachbücher faszinierten mich schon immer mehr als Prosa oder gar Krimis oder Romane.

Zunächst hatte ich noch keine Pläne, mein erworbenes Wissen als Heilpraktikerin in einer Praxis anzuwenden. Ich wollte einfach verstehen, wie alles im Körper funktioniert, lernen, was uns Menschen eigentlich ausmacht. Die Seele, der Geist, der Körper. Das ist meine Passion. Ich gebe es zu. Ich liebe es, Sozialverhalten zu beobachten, zu entschlüsseln. Ich liebe es auch heute noch, soziale Gefüge zu studieren, das menschliche Verhalten zu studieren, Familienstrukturen zu entwirren, kollektive Verhaltensweisen zu begreifen, hinter Fassaden zu schauen.

Einige Jahre später, 1997 kam ich nach Hamburg, hatte das Unternehmen Catch A Dream ins Leben gerufen. Catch A Dream war ein ungewöhnliches Gesundheitsunternehmen. Was es dort zu erfahren und auch zu erstehen gab, fand man kaum irgendwo. Wir waren immer auf der Suche nach alternativen Lösungen und Antworten für Gesundheitsfragen, aber auch „Partyfragen“. Catch A Dream war das, was man „Kult“ nennen würde. Wir waren auch damals Pioniere. Es hatte Spaß gemacht, mit dem zu experimentieren, zu erfahren, was die Natur an wundersamen Geschenken zu bieten hatte. Klar wurde mir damals, dass es für jedes kleine und große Ach eine natürliche Lösung gab. Es wurde zu meiner tiefsten Überzeugung, dass wir mit der Natur und niemals gegen sie arbeiten müssen, wenn man heilen und gesund werden will.

Mit meiner Tätigkeit als Journalistin hatte ich die Gelegenheit, viele Gesundheitsthemen öffentlich zu machen. Dafür gab es nicht nur Lob und Fans, sondern auch Häme und öffentliche Angriffe. Damit lernte ich zu leben. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Dass nicht jeder meine Veröffentlichungen gut finden würde, ist klar. Mir war und ist es heute noch wichtig, die Menschen zu erreichen, die offen und bewusst sind.

Aus Gründen, die ich erst heute in ihrer Ganzheit verstehe, interessierte ich mich irgendwie schon immer für Parasitenkunde und Infektionen. Mir wurde klar, dass viele chronische Erkrankungen mit solcherlei Belagerungen einhergehen müssen. Dazu zählen natürlich auch die Impfungen, sind sie doch unter anderem chronische Infektionen, dem Körper auf unnatürliche Weise beigebracht…

Ohne es damals zu ahnen, hatte ich mich selbst mit Borreliose infiziert.

Dies geschah im Sommer 1995. Vergnügt auf dem Open Air Festival, Sommer, Sonne, Spaß, auf der Wiese rumliegen…. Und ein paar Tage später hatte ich ein tellergroßes Ekzem mitten auf meinem Bauch. Befremdlich kam es mir vor, es juckte, brannte, die Lymphknoten schwollen an, mir war fiebrig zumute… eine heftige Kontaktallergie, mutmaßte ich. Einen Zeckenbiss hatte ich nicht gehabt oder zumindest nicht erinnert.
Doch ab da ging es bergab. Ich hatte immer wieder Erkrankungen der oberen Atemwege. Diese waren so zäh, dass ich mich zu Antibiotika überreden ließ. Ohne Erfolg, aber mit den bekannten Nebenwirkungen. Ein Jahr verging. Und ich war kaum noch in der Lage, einen Tag auf den Beinen durchzuhalten. Ich musste mein Unternehmen, die PR Agentur „Sister Right Promotion“ aufgeben. Mir ging es gesundheitlich nicht gut. Was ich erst viel später herausfand: mein damaliger Hausarzt hatte mich mit einer Dreifachimpfung sozusagen ausgeknockt. Denn diese Impfung wurde in eine bestehende Borreliose hineingeimpft. Die Jahre vergingen, ich kämpfte ständig gegen Infekte, gegen Allergien, gegen die bleierne Schwere jedes Tages.

Die Faszination meiner Arbeit hielt mich auf den Hinterbeinen, und schließlich die Hormone…

1998 war ich schwanger mit meinem Sohn, der im Dezember zur Welt kam. Die Schwangerschaft kam „überraschend“, und so hatte ich nicht vorher dafür gesorgt, dass meine Amalgamfüllungen entfernt worden waren. Also warten. Nach der Entbindung, nach dem Abstillen hieß es zunächst: entgiften!

Den Tag nach der Amalgam-Entfernung werde ich nie vergessen: Ich delirierte, hatte Halluzinationen, so heftig waren die Schmerzen im ganzen Körper. Und immer noch wusste ich nicht, dass ich Borrreliose hatte, und dass auch mein Sohn Borreliose hatte, denn eine Schwangerschaft ist ein sicherer Übertragungsweg.
Bald kam ich keine Treppe mehr hoch, konnte mein Kind nicht mehr hochheben, konnte nicht mehr aus der Hocke hochkommen, konnte nichts mehr tragen, die Dinge glitten mir einfach aus den Händen. Ich konnte keine Berührungen mehr ertragen, etc. etc.
Und erst dann tauchte das Damoklesschwert Borreliose am Horizont meines Bewusstseins auf….

In meiner Naturheilpraxis erlebe ich nun tagtäglich, durch welche Höllen Borreliosekranke gehen müssen. Wie wenig sie verstanden werden, wie grundverkehrt sie behandelt werden, und wie sie mit toxischen Medikamenten vollgestopft werden, bis sie nicht mehr Piep! sagen können. Mein Mitgefühl mit ihnen hat gute Gründe: Ich selbst hatte elf Jahre mit dieser heimtückischen Erkrankung zu tun, die so vielschichtig, so vielgesichtig in Erscheinung tritt. Und war doch für die Mediziner nur „ein bisschen überarbeitet und gestresst“, vielleicht auch etwas „depressiv“… doch das Blutbild war in Ordnung, also musste ich auch gesund sein. Ende der Diskussion. Da steht man mit offenem Mund, möchte noch „Ja, aber…“ sagen, doch dazu kommt es selten…

Einen positiven Antikörpertest hatte ich leider nie, darum schenkte man mir ärztlicherseits und auch im persönlichen Umfeld lange Zeit keinen Glauben. Erst ein Speicheltest in England gab mir Gewissheit. Nach meinen ersten physikalischen Gehversuchen mit verschiedenen Frequenztherapien musste ich feststellen, dass viele alternative Therapieformen, die mir auf der Suche nach Heilung begegneten, die angeblich helfen sollen, nicht funktionierten. Kein Zapper und kein Frequenzgenerator haben es geschafft, mich von den Borrelien zu befreien. Weder Biofeedback, noch Kolloidales Silber, Rizol oder Karde hatten einen durchschlagenden Erfolg. Vor allem lernte ich: es gibt keine Wundermittel, und es gibt keinen „Quick Fix“. Sicher lindern all diese Mittelchen und Methoden die Symptome. Aber die chronische Borreliose ist ein Syndrom aus unzähligen, teilweise sehr individuellen Faktoren.

Ich war zwar lange symptomfrei, aber irgendwann stellte sich ein drei Jahre währendes leichtes Fieber ein, das mit Gewichtsverlust und massiver Schwäche einherging.

Als dann der LTT in naturheilkundlichen Kreisen bekannt wurde, und ich mich nach vielen Jahren des permanenten Siechtums, der Schmerzen, Selbstzweifel und Depressionen doch endlich an den Test heranwagte, bekam ich Gewissheit: Ich hatte immer noch Borreliose, und zwar Leberborreliose. Einige Kollegen verhingen das Damoklesschwert „Leberkrebs“ über mir. Aber das konnte ich nicht erlauben. Ich wollte meinem Kind eine Mutter sein. Ich wollte leben, und ich will es immer noch.
Ich ahnte: Wenn ich nichts unternehme, bin ich dem Tode geweiht. Finde ich aber eine Lösung, könnte dies auch vielen anderen Borreliosekranken zugute kommen.

So hatte ich nun meine Mission: Finde den Weg zur Heilung!

Als geselliger Mensch liebe ich Fortbildungen, Kongresse, Seminare und Workshops, denn dort kann ich Neuigkeiten erfahren, interessante Menschen treffen und Vorträge mitschreiben.
Ich arbeite heute mit viel Elektronik in der Praxis. Es gibt so hervorragende physikalisch-energetische Messmethoden, Behandlungsmethoden im Hi Tec-Bereich, dass man sich fragt, warum die Quantenphysik so ein medizinisches „Schattendasein“ führt, wo sie doch der Metaphysik so nahe steht, ja, sie sogar beweisbar macht. Licht, Licht, Licht. Die übergeordnete physikalische Instanz, die unser Leben steuert, nimmt einen Teil meiner Arbeit ein. Aber auch Pflanzenheilkunde, Nährstoffmedizin und Ausleitungs-verfahren, Erkennen von Mikroorganismen spielen ihre Rolle. Die Tiefen der Seele, das transpersonale Aufdecken von krank machenden Mustern, das sanfte Auflösen alter Verletzungen, das Heilen der „Narben“ erscheint mir elementar, wollen wir durch und durch heil werden.

Nach den Jahrzehnten des Lernens betreibe ich nun seit 2005 meine eigene Naturheilpraxis in Hamburg mit Schwerpunkt auf chronischen, austherapierten Erkrankungen, Immunologie, chronischen Intoxikationen, Multisystemerkrankungen, vor allem der chronischen Borreliose mit all ihren Facetten.

So leitet die göttliche Führung alles in die richtigen Bahnen….

Oder: „Lass die Vergangenheit dir ein Lehrer sein, aber lass nie zu, dass sie dich bestimmt.“

Oder: „Sei verspielt, sei wild, sei wunderbar!“

Ihre Marlene E. Kunold

„Es gibt keine unheilbaren Krankheiten,
  es gibt nur unheilbare Menschen.“

Mitgliedschfaten

Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH)
German Society for Antiaging Medicine (GSAAM)
European Academy for Environmental Medicine e.V.
Laborgemeinschaft für ganzheitliche Medizin (LgM)

Aus- und Fortbildungen

  • Cellsymbiosistherapie
  • Mikroimmuntherapie
  • Mitochondriale Medizin
  • Chelattherapie
  • Biologische Krebstherapie
  • Reikimeisterin
  • Kreative, transpersonale Homöopathie
  • Kreative Kinesiologie
  • Antiagingmedizin und Endokrinologie
  • Mitochondriale Medizin
  • Röntgenblickmethode
  • Russische Heilmethoden
  • Ganzheitliche Labormedizin
  • Endokrinologie/Anti Aging-Medizin
  • Gastroenterologie
  • Umweltmedizin
  • Toxikologie
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        Stressmanagement
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